, Laibacher Marina

17. Runde Superliga/Bundesliga

Superliga Damen siegreich in Mürzzuschlag, Superliga Herren bittere Niederlage & Abstieg besiegelt...

🏆 Damen Superliga – Runde 17 

SKV ANVIL Mürzzuschlag – KSV Wien 2:6 (3133 : 3265) 

Die Damen des KSV Wien zeigten in Runde 17 eine starke, konzentrierte und mannschaftlich geschlossene Leistung und holten sich auswärts einen verdienten 6:2‑Erfolg. 

Schon auf den ersten Bahnen überzeugten Katharina Zatschkowitsch (550) und Anna Jeszoviczki (570) mit klaren Pluspunkten im Gesamtergebnis. Beide holten ein 2:2, aber jeweils mit deutlichem Kegelvorsprung – zwei wichtige Mannschaftspunkte. 

In der Mitte lief es durchwachsen: Maria Ertl (509) fand nicht in ihr gewohntes Spiel und musste trotz 2:2 den Punkt abgeben. Sandra Stöckl (526) kämpfte, blieb aber hinter ihren Möglichkeiten und unterlag gegen eine stark aufspielende Haubmann (575). 

Auf den Schlussbahnen machten die KSV‑Damen dann alles klar: Enikö Nemeth (529) dominierte ihr Duell mit 4:0, und Tanja Pröll (581) setzte mit einer herausragenden Leistung ein kräftiges Ausrufezeichen – ebenfalls 4:0. 

Mit 3265 Kegel zeigte der KSV Wien insgesamt eine starke Teamperformance, getragen von drei sehr guten Ergebnissen und zwei klaren 4:0‑Siegen. 

💙 Ein verdienter Auswärtssieg und ein starkes Statement zum Saisonende. 

🏆 Herren Superliga – Runde 17 

BSV Wien – KSV Wien 6:2 (3503 : 3366) 

Für die Herren des KSV Wien war es ein Abend, der schwer fällt. Ein Abend, an dem die Mannschaft kämpfte, aber zu oft hinter den eigenen Ansprüchen blieb – und am Ende nicht nur das Match verlor, sondern auch den Kampf um den Klassenerhalt. 

Richard Danóczy (569) zeigte eine solide Leistung, konnte sein Duell aber nicht drehen. Gergely Gombos (550) fand nicht in sein Spiel und hatte gegen Machala (602) keine Chance. 

In der Mitte wurde es bitter: Ertl/Pedevilla (561) kämpften, blieben aber klar unter ihrem gewohnten Niveau. Hennebichler/Jaskulski (537) erwischten keinen guten Tag und konnten trotz 2:2 keinen Punkt holen. 

Auf den Schlussbahnen zeigte Patrick Vonderheid (585) noch einmal seine Klasse und war der stärkste KSV‑Spieler des Tages. Richard Kindl (564) blieb ebenfalls hinter seinen Möglichkeiten und musste sich knapp geschlagen geben. 

Mit 3366 Kegel blieb der KSV Wien insgesamt deutlich unter dem, was nötig gewesen wäre. Und so steht nach dieser Runde endgültig fest: 

💔 Der KSV Wien steigt ab. Ein schwerer Moment für eine Mannschaft, die über die gesamte Saison hinweg gekämpft hat – oft knapp, oft unglücklich, aber immer mit Herz. 

Doch eines bleibt bestehen: Dieser Verein ist Familie. Und genau damit wird er zurückkommen.