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Richter Matthias 14.01.2019

Zweite Herrenmannschaft feiert guten Jahresstart 2019.  

Der Tabellenführer der Bundesliga Ost musste sein erstes Spiel 2019 bei der KSK Union Orth/Donau II antreten. Die Niederösterreicher gelten als heimschwächstes Team der Liga, da sie selbst noch ohne eigenen Punktgewinn auf heimischer Bahn sind. Dementsprechend wurde die Favoritenrolle natürlich den Wienern zugeschoben. Um diesen Anspruch auch gleich zu untermauern, ging neben Kapitän Siegfried Böhm auch Lubomir Bugar auf die Bahn, der sich als leistungsstärkster Spieler 2018 hervorgetan hat. Ein grundsolides Spiel, ohne große Höhepunkte zu setzen, ließen Bugar jedoch hinter den Erwartungen zurück, konnte aber ohne Probleme gegen Josef Rathmayer mit 4:0 und 586:558 Kegel gewinnen. Böhm fand von Beginn an nicht in sein Spiel, insbesondere das Volle machte ihm unerwartet schwere Probleme. So blieb auch er hinter den erhofften hohen Ergebnissen zurück und blieb bei 537 Kegel stehen. Roman Hubicek auf Seiten der Gastgeber konnte mit 565 Kegel für sein Team Punkten.
Rathmayer - Bugar 0:4 (558:586), Hubicek - Böhm 2:2 (565:537)

Nach dem sich der erste Durchgang auf Punkt und Kegel vollständig egalisiert hatte, gingen Kurt Staffel und Zoran Vasic auf die Bahn, während die Niederösterreicher mit Alois Bitzinger und Harald Dolezal ihr Glück suchten. Staffel brachte sich mit vielen kleinen Hängern regelmäßig aus seinem eigenen Spiel und auch die für die Bahn bekannten längeren Standpausen konnten sein Spiel zu keinem nennenswerten Höhepunkt bringen. So blieb auch er mit 534 Kegel weit hinter den Erwartungen zurück und musste seinen Mannschaftspunkt gegen Bitzinger abgeben. Wie man auf der fallträchtigen Bahn in Orth spielen muss, zeigte dann Vasic. Mit Bahnserien von 158, 165, 157 und 153 zeigte er zu keinem Zeitpunkt Schwäche und konnte gegen seinen Gegner, der mit 582 Kegel auch ein sehr gutes Spiel gemacht hat, ohne Satzverlust bestehen.
Bitzinger - Staffel 3:1 (562:534), Dolezal - Vasic 0:4 (582:633)

Das Schlusspaar der Hauptstädter bildeten diesmal der Youngster Florian Quirin und Matthias Richter, die gegen Erich Kaufmann und Marco Brandner einen knappen Vorsprung von 23 Kegel zu verteidigen hatten. Beide starteten jedoch mit einem Satzverlust ins Spiel, was die Spannung weiter anhob, jedoch konnten beide ebenso den zweiten Satz deutlich für sich entscheiden. Quirin hatte jedoch auf der dritten Bahn schwer zu kämpfen und gab diesen ab, konnte jedoch den entscheidenden Satz wieder deutlich gewinnen und den wichtigen dritten Mannschaftspunkt mit soliden 550 Kegeln sichern. Richter setze auf der dritten Bahn seinen Bigpoint und konnte mit einer kleinen Führung auf die vierte Bahne gehen, die nach einem guten Volle doch noch in Gefahr geriet, jedoch mit den letzten Wurf ins Räumen zu verteidigen wusste. Mit 599 Kegel verpasste er knapp die 600er-Marke.
Kaufmann - Quirin 2:2 (542:550), Brandner - Richter 1:3 (585:599)

Gesamt: 2:6 (8:16 SP, 3394:3439 Kegel, 565,7:573,3 Schnitt)

Am kommenden Samstag wird in der heimischen Rustenschacherallee der Siebtplatzierte KV Kronlachner Wiener Neustadt erwartet. Spielbeginn ist um 14.30 Uhr.