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10H BLO

Richter Matthias 26.11.2018

Zum 10. Spieltag der Herbstrunde musste die zweite Herrenmannschaft beim Fünftplatzierten BSV Voith St. Pölten antreten. Die bekannte Heimstärke des Gegners ließ ein spannendes Spiel erwarten. Für die Hauptstädter gingen Matthias Richter und Siegfried Böhm auf die Bahn, die Niederösterreicher boten mit Felix Christ und Christian Mario Schmidt gleich zwei Jugendspieler auf. Während Richter sein Duell jederzeit im Griff hatte, geriet Böhm insbesondere ins Volle immer schwer unter Druck. Zwar konnte Böhm ins Abräumen aufholen, jedoch reichte es nur im zweiten Durchgang zum Punktgewinn. Jedoch mit 300 Kegel zur Halbzeit konnte er sich bestens präsentieren. Auf der dritten Bahn hingegen musste Böhm massiv Federn lassen, was auch auf der letzten Bahn nicht mehr aufzuholen war. Richter hingegen konnte sich nach der Halbzeit (287) noch eine Schippe drauf packen und mit 327 Kegel mit der zweiten 60 Wurf konnte er bei 614 und gleichzeitiger Tagesbestleistung die Bahn mit weißer Weste verlassen.

Christ - Richter 0:4 (515:614), Schmidt - Böhm 3:1 (587:553). Das Mittelpaar um Lubomir Bugar und Florian Quirin ging einem 1:1 und 65 Kegel Vorsprung auf die Bahn. St. Pölten ging mit Patrick Ebner und Jakob Brem in die direkten Duelle. Insbesondere Bugar konnte mit seiner Erfahrung sehr schnell die die Weichen auf den Punktgewinn stellen. Auch Quirin konnte nach verhaltenem Beginn sich ins Spiel kämpfen und die ersten beiden Sätze für entscheiden. Jedoch musste auch er auf der dritten Bahn seinem Gegner den Vortritt lassen, wobei Quirin besonders im Abräumen einen Rückstand verhindern konnte. Die letzte Bahn konnte der Younger cool für sich entscheiden, was somit der nächste Mannschaftspunkt bedeutete. Bugar ließ seinem Gegner auf keiner Bahn den Hauch einer Chance und mit Serien von 155-152-162 ging es nur noch um die Höhe des Ergebnisses. Mit einer Schlussbahn von 139 Kegel steuerte er den nächsten 600er zum Mannschaftsergebnis bei.

Ebner - Lubomir 0:4 (550:608), Prem - Quirin 1:3 (533:545). Das Schlusspaar konnte somit auf einen komfortablen Vorsprung von 135 Kegel ihr Spiel beginnen. Für die Wiener gingen Kurt Staffel und Patrick Eösy auf die Bahn, St. Pölten legte seine Hoffnungen auf Fabian Eigner und Christian Wetzel. Die Hausherren erwischten auch den deutlich besseren Start in die Partie und konnten schon einige Kegel auf der ersten Bahn aufholen. Zur Beruhigung der Nerven der mitgereisten Zuschauer sorgte die zweite Bahn, die Eösy und Staffel für sich entscheiden konnten. Insbesondere Staffel zeigte ein überzeugendes Spiel und war auf den besten Weg, den dritten 600er beizusteuern. Ihm gleich machte es aber auch sein Gegner Eigner, der jederzeit einen kleinen Vorsprung verteidigen konnte. Dies änderte sich leider auch nicht nach der letzten Bahn, und Staffel musste sich mit 596 Kegel geschlagen geben. Eösy kam weiterhin nicht auf Touren, konnte die ich ihm bietenden Chancen jedoch konsequent ausnutzen und ging mit zwei gewonnen Satzpunkten, trotz Kegelrückstand, auf die Schlussbahn. Auch das Volle konnte er noch für sich entscheiden, aber ein gutes Räumen seines Kontrahenten bracht ihn um den notwendigen Satzgewinn. Eigner - Staffel 2:2 (605:596), Wetzel - Eösy 2:2 (560:525)
Gesamtergebnis: 3:5, 3350:3441 (558,3:573,3).  

Rückblickend auf die Herbstrunde konnten die Wiener Burschen gegen alle Top 5 Gegner der Tabelle doppelt punkten, wobei gegen die untere Hälfte drei Unentschieden zu Buche stehen. Im letzten Spiel der Herbstserie wird der Neuntplatzierte SKK Steinberg in der heimischen Rustenschacherallee erwartet. Bei einem Sieg darf die Herbstmeisterschaft gefeiert werden.