9.Herbstrunde
Heimniederlagen gegen Tabellenführer
SL Herren
Nach einer erneuten Auswärtsniederlage in der Vorwoche, hatten unser Herren diese Woche keinen geringeren als die Herren von KSK-Union Orth an der Donau zu besuch. Hier war zu erwarten wer der Gewinner dieser Partie sein wird jedoch wollten sich unsere Herren durchaus sehr gut verkaufen, was ihnen auch sehr gelang.
Bereits im ersten Durchgang bekamen unsere Herren die Dominanz der Gegner zu spüren. In den ersten Spielbegegnungen spielten Matthias Richter gegen Jan Mecerod und Fabian Eigner gegen Martin Rathmayer.
Matze konnte einen guten Start hinlegen aber verlor die Bahn trotzdem mit fast 30 Holz Rückstand. Auf der zweiten Bahn wollte er aber dann zeigen, aus welchem Holz er geschnitzt ist und haute seinem Gegner eine 172er Bahn um die Ohren. Wenig beeindruckt von dieser Bahn, setzte sein Gegenspieler auf den letzten beiden Bahnen noch einen drauf und somit verlor Matze mit einer gut gespielten Partie leider doch den ersten Mannschaftspunkt.
Matze (592) 2/0 : Jan (628) 2/1
Im zweiten Kampf gab es lediglich die letzte Bahn für Fabian zu holen. Er spielte eine sehr gute Partie aber auf jeden Neuner, folgte ein Neuner von seinem Gegner und auf jeden noch so kleinen Fehler, folgte die Bestrafung durch seinen Spielpartner. Da er sich nicht gerne mit einem 0:4 an Satzpunkten zufrieden gibt, nahm er all seine Kräfte zusammen und konnte die letzte Bahn für sich entscheiden.
Fabi (608) 1/0 : Martin (673) 3/1
Mit fast 100 Kegel im Rückstand ging nun unser Mitteldurchgang auf die Bahnen. Hier kam es zu diesen Paarungen: Richard Eösy spielte gegen den ehemaligen KSV-Jugendspieler, Lukas Temistokle und Gergely Gombos spielte gegen Patrick Fritz.
Im Duell rund um Richi gab es ein richtiges Feuerwerk an spitzen Bahnen zu sehen. Den ersten Satzpunkte musste Richi noch abgeben aber dann kämpfte er sich wie ein Löwe zurück ins Spiel. Auf der zweiten Bahn konnte er seinem Gegner den Satzpunkt knapp aber doch entwenden. Auch auf der dritten Bahn, gab es Spannung pur und sie teilten sich den Satzpunkt somit entschied die letzte Bahn darüber auf wessen Punktekonto der nächste Mannschaftspunkt kommt. Leider fehlte Richi auf der letzten Bahn das Quäntchen an Glück und er muss den Punkt knapp abgeben aber mit einer Gesamtquote von 667 darf man sich jedenfalls nicht verstecken.
Richi (667) 1,5/0 : Luki (675) 2,5/1
Auch im anderen Spiel ging es heiß her. Jeder Satz war nur um wenige Holz unterschied umkämpft. Auf den ersten beiden Bahnen konnte Gery punkten. Die dritte Bahn konnte dann wiederrum sein Gegner für sich entscheiden und auf der letzten Bahn konnte Gery den ersten und leider auch letzten Mannschaftspunkt einsammeln.
Gery (596) 3/1 : Fritzi (595) 1/0
Nun war es wieder ein Ding der Unmöglichkeit das Match noch siegreich zu beenden. Unser Schlussdurchgang konnte somit locker spielen und zeigten auch die ein oder andere gute Bahn. In Duell Nummer Eins kam Patrick Vonderheidt, welcher leider von einer Langzeit Verletzung geplagt wurde, zum Einsatz. Dieser durfte gegen keinen geringeren als Matthias Zatschkowitsch (aka. Diskowitsch) spielen. Auf den Nebenbahnen spielte Jürgen Ertl gegen Michal Kratochvil.
Für seine erste ganze Partie, spielte Vondi sehr solide. Der Start verlief relativ gut. Auf der zweiten Bahn raufte er etwas aber konnte auf der dritten Bahn seinem Gegner einen Satzpunkt abknöpfen. Auch auf der letzten Bahn zeigt er eine gute Bahn aber musste trotzdem den Mannschaftspunkt abgeben.
Vondi (572) 1/0 : Motz (627) 3/1
Auch Jürgen hatte eine harte Nuss zu knacken. Die erste Bahn verlor er nur knapp. In Satz zwei gab er dann alles und gewann den ersten Satz für sich. Leider spielte sein Gegenspieler nach dem großen Bahnwechsel groß auf und somit konnte er keinen Satzpunkt mehr holen und somit ging auch der letzte Punkt auf das Konto der Gäste.
Jürgen (594) 1/0 : Michal (605) 3/1
Somit gab es eine erneute Niederlage unserer Herren 1:7 -174 Kegel.
SL Damen
Mit einem guten Gefühl und Aufschwung von dem Sieg die Woche zuvor, gingen unsere Mädels an das Spiel gegen den Tabellenführer. Dass es diesmal so knapp werden würde, mit dem hatte keiner gerechnet. Bis zu den letzten Bahnen wäre von einem Sieg, ein Remie oder eine Niederlage alles drinnen.
Im ersten Durchgang gingen für uns Veronika Petrov gegen Dominique Rathmayer und Renate Horvath gegen Dana Martinkevic an den Start.
Auch in diesem Match konnte Veronika ihre gewohnte gute Leistung zeigen. Sie startete mit einer sehr guten Bahn und steigerte sich von Bahn zu Bahn. Die ersten beiden Sätze konnte sie mit Leichtigkeit gegen ihre Gegnerin gewinn. Nach dem Bahnwechsel, startete ihre Gegnerin dann einen erneuten Angriff und nahm ihr den Satzpunkt auf der dritten Bahn ab. Gott sei Dank ließ sich Veronika nicht davon beeindrucken und konnte auf der letzten Bahn noch eine Schippe drauflegen und gewann das spannende und gute Duell mit 3 Satzpunkten.
Veronika (609) 3/1 : Domi (568) 1/0
Auch im ersten Durchgang hatte Renate eine sehr schwere Aufgabe zu lösen. Da Renate aber sehr gut in Form war, hatten wir große Hoffnungen in sie und sie zeigte, dass wir auf sie Zählen können. Die erste Bahn verlor sie leider unglücklich trotz 154er Startbahn. Auf der 2ten Bahn konnte sie einen Fehler ihrer Gegnerin ausnutzen und konnte den 2ten Satzpunkt für sich entscheiden. Auch auf der dritten Bahn ging es knapp her hier verlor sie leider knapp den Satzpunkt. Aber unsere Renate wird nicht um sonst unsere Geheimwaffe genannt und so haute sie noch eine 157 zum Abschluss raus. Leider reichte es knapp nicht für den erhofften zweiten Mannschaftspunkt, dennoch war es eine spitzen Leistung von ihr.
Renate (586) 2/0 : Dana (592) 2/1
Mit einem kleinen Kegelvorsprung ging es nun in unseren Mitteldurchgang. Hier musste Maria Ertl gegen Nicole Plamenig und Drechsler Elisabeth gegen Lisa Vstecka in den Kampf um die begehrten Mannschaftspunkte ran.
Das Duell um Maria gestaltete sich sehr spannend. Den ersten Satz musste sie leider knapp abgeben während sie auf der zweiten Bahn wieder die Sau rausließ. Auf den letzten beiden Bahnen, gelang ihr leider nicht das erhoffte Wunder und so musste sie auch den Mannschaftspunkt an ihre Gegnerin abgeben.
Maria (555) 1/0 : Nici (588) 3/1
Sissi konnte zwar mit einer starken Bahn in den Wettkampf starten, jedoch reichte es nicht für einen Satzpunkt. Sie spielte zwar eine gute Partie aber unterlag ihrer Gegnerin deutlich.
Sissi (522) 0/0 : Lisa (602) 4/1
Mit einigen Kegeln und 3 Punkten Rückstand begann nun die große Aufholjagd im letzten Durchgang. Hier musste Barbora Pychova gegen Daniela Plamenig und Kozak Jennifer gegen Hana Wiedermannova, ran an den Speck.
Bei Barcà passte der Tag wie die Faust aufs Auge. Bereits auf der ersten Bahn gab sie voll gas und konnte 40 Kegel auf ihre Gegenspielerin gut machen. Ab der zweiten Bahn war das ganze dann etwas spannender. Sie konnte die Mittelbahnen knapp aber doch gewinnen und auch auf der letzten Bahn ließ sie nichts mehr anbrennen und holte sich den zweiten Mannschaftspunkt.
Barcà (600) 4/1 : Dani (544) 0/0
Auch Jenny spielte eine sehr gute Partie. Den Anfang verpasste sie noch etwas aber dann ging die Post ab. Trotz drei sehr guter Bahnen konnte sie nur die letzte Bahn für sich gewinnen und auch sie musste somit den Mannschaftspunkt abgeben.
Jenny (573) 1/0 : Hana (616) 3/1
Somit mussten wir uns dem Tabellenführer mit 2:6 -65 Kegel geschlagen geben.